PROJEKT 1134 - Fernmeldeaufklärung der Bundesmarine, Marinefernmeldesektor 73

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KRESTA-KLASSE



Zu Beginn der 1960er-Jahre gab die sowjetische Marine den Auftrag zur Entwicklung einer neuen schlagkräftigen Kreuzerklasse, welche vor allem auch gegen U-Boote eingesetzt werden konnte. Dies war eine Reaktion auf die Entwicklung der U-Boot-gestützten Interkontinentalrakete Polaris-A-1, welche zu dieser Zeit in den USA getestet wurde. Die amerikanischen U-Boote wurden nun zu einer noch größeren Gefahr, was starke Anti-U-Boot-Kapazitäten erforderte. Die in den 1960ern in Dienst gestellten sowjetischen Kreuzer der KYNDA-KLASSE waren aber für Überwasserziele ausgelegt und verfügten daher nicht über genügend Anti-U-Boot-Waffen. Dies führte zur Entwicklung der KRESTA I-KLASSE und KRESTA II-KLASSE, welche vor allem zur U-Boot-Bekämpfung ausgelegt war, jedoch auch über schlagkräftige Anti-Schiff-Raketen verfügte. Einige Jahre später wurde dann noch die KRESTA II-KLASSE in Dienst gestellt, welche mit noch höheren U-Boot-Abwehrkapazitäten ausgestattet wurde, dafür aber die Anti-Schiff-Bewaffnung einbüßte.

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