TYPHOON-KLASSE
PROJEKT 941 "Akula" ist eine in der Sowjetunion für die sowjetische Marine entwickelte Reihe von U-Booten mit ballistischen Raketen. Außerhalb der Staaten des ehemaligen Warschauer Paktes war die sowjetische Bezeichnung der Klasse zunächst jedoch weitgehend unbekannt, so dass deren NATO-interne Bezeichnung TYPHOON-KLASSE geläufiger war. Die U-Boote dieses Projekts sind die größten jemals gebauten U-Boote. Die NATO-Bezeichnung "TYPHOON" ist einer Debatte zwischen Leonid Breschnew und Gerald Ford in Wladiwostok aus dem Jahr 1974 entnommen, in der Breschnew die Entwicklung eines Waffensystems mit dem Namen als Reaktion auf die geplante Einführung der US-amerikanischen Ohio-Klasse ankündigte. Zurzeit sind drei U-Boote im Dienst der russischen Marine TK-208 - "DIMITRIY DONSKOY", TK-17 - "ARKHANGELSK" und TK-20 - "SEVERSTAL". TK-208 - "DIMITRIY DONSKOY" steht im aktiven Dienst und ist bereits mit neuen Bulawa-Interkontinentalraketen ausgerüstet. TK-17 - "ARKHANGELSK" und TK-20 - "SEVERSTAL" haben die alten RSM-52-Raketen durch Abfeuern und anschließende Selbstzerstörung vernichtet und tragen daher keine Raketen. Ihre weitere Verwendung bleibt unklar. Derzeit sind sie der Reserve zugeordnet. Im Mai 2013 wurde bekannt, dass Ende 2013 TK-17 - "ARKHANGELSK" und TK-20 - "SEVERSTAL" endgültig außer Dienst gestellt werden und ihre Verschrottung bis 2018 abgeschlossen sein soll. 1972 begannen im „Rubin“-Entwicklungsbüro in Leningrad unter der Leitung von S. N. Kowalew die Planungsarbeiten an einem neuen U-Boottyp der sowjetischen Marine, der einen neuen Typ von Interkontinentalrakete tragen sollte. Die Spezifikationen der zukünftigen Rakete waren erst zum Teil festgelegt worden, denn ihre eigentliche Entwicklung begann erst im folgenden Jahr. Die Raketen mit ihrem zu erwartenden hohen Eigengewicht und entsprechenden Abmessungen in ausreichender Anzahl in einem U-Boot unterzubringen, erwies sich als Problem, da die bisherigen U-Boote mit Interkontinentalraketen der Sowjetunion, die Projekte 667A YANKEE-KLASSE und 667B DELTA-I KLASSE, nach einem immer gleichen Prinzip geplant worden waren: Ein Druckkörper mit einem Turm im vorderen Drittel und nachfolgend zwei Reihen von Raketensilos. Dieses Konstrukt auch bei der R-39-Rakete anzuwenden hätte bedeutet, die U-Boote so zu verlängern, dass sie die meisten Häfen und Docks nicht mehr hätten nutzen können. So entschied sich Kowalew dafür, zwei parallele Druckkörper zu verwenden und den nötigen Auftrieb für Projekt 941 nicht durch eine Erhöhung der Länge, sondern durch eine Verbreiterung zu erreichen. Das neue Projekt wäre so in der Lage gewesen, 24 der neuen R-39-Raketen zu tragen, jedoch wurde die Zahl vom Admiral der Flotte der Sowjetunion Sergei Gorschkow per Dekret auf 20 begrenzt. Nachdem das erste U-Boot von Projekt 941 schon 1976 in der Werft von Sewerodwinsk auf Kiel gelegt worden war, wurde der D-19-Raketenkomplex in Kombination mit der R-39-Rakete erst 1984 von der Marine als zufriedenstellend akzeptiert. Aus ihrer schieren Größe und der Verwendung von modernen Technologien resultierte eine enorme Bindung von sowjetischen Arbeitskräften und Rohstoffen. So enthält jedes U-Boot des Projekts 941 rund 9000 Tonnen teures und schwer zu verarbeitendes Titan. Allein 1219 Mitarbeiter der Werft 402 "Sewmasch" wurden nachträglich für die Teilnahme an Bau und Entwicklung des Projekts von der Sowjetunion mit Orden ausgezeichnet. Mehr als 1000 verschiedene Betriebe, Unternehmen und wissenschaftliche Institute waren an Planung, Bau und Ausrüstung der U-Boote beteiligt. PROJEKT 941 ist 172,8 Meter lang und es verdrängt bei Tauchfahrt rund 48.000 t Wasser. Der Rumpf besteht aus einer äußeren Hülle aus Stahl, die zwei nebeneinanderliegende zylindrische Druckkörper aus Titan beinhaltet, die sich nahezu über die gesamte U-Bootslänge erstrecken. Diese begehbaren Druckkörper haben einen Durchmesser von jeweils bis zu 7,2 Metern und beherbergen die Unterkünfte und den Großteil der technischen Systeme. Ein dritter kurzer Druckkörper ist mittig auf die beiden anderen aufgesetzt und beinhaltet auf zwei begehbaren Decks die Kommandozentrale des U-Bootes, den Funkraum und verschiedene Computersysteme. Um die Torpedorohre am Bug und die Ruderkontrollen am Heck trotz der beiden parallelen Druckkörper in der Mitte – also auf der Längsachse von PROJEKT 941 – platzieren zu können, baute man an Bug und Heck jeweils einen weiteren zylindrischen Druckkörper zwischen die beiden Hauptdruckkörper, so dass insgesamt zwei große und drei kleinere Druckkörper das begehbare Innere der U-Boote bilden. Ein Unfall, bei dem eine Explosion im Torpedoraum einen Großteil des dahinterliegenden Druckkörperinneren zerstört, wie es beim U-Boot K-141 - "KURSK" passierte, kann so bei PROJEKT 941 nicht vorkommen. Wenn sämtliche Schotts im U-Boot geschlossen sind, bilden sich insgesamt 19 wasserdichte Abteilungen. Die zwanzig Startbehälter für die Interkontinentalraketen befinden sich zwischen Bug und Turm der U-Boote. Sie sind zwischen den beiden Hauptdruckkörpern eingelassen und zum Schutz der Raketen vor Schäden durch Wasserdruck und Salzwasser selbst so konstruiert, dass der Druck in ihrem Inneren konstant gehalten wird. Die U-Boote des Projekts 941 verfügen über zwei Auftauchkammern am Fuß des Turmaufbaus, die die gesamte Besatzung im Notfall sicher an die Oberfläche tragen können. Diese Rettungskapseln befinden sich an Backbord und Steuerbord und können vom jeweiligen Hauptdruckkörper aus betreten werden. Projekt 941 ist so konstruiert, dass es rund 48 % mehr statischen Auftrieb erzeugen kann, als notwendig wäre, um das U-Boot am Sinken zu hindern. Bei der US-amerikanischen Ohio-Klasse sind es dagegen nur 15 %, so dass Projekt 941 im Fall vom Beschädigungen weit mehr Wasser aufnehmen kann als sein Gegenstück, bevor es sinkt. Zur Dämmung der Geräuschemissionen wurden bestimmte Maschinen und Installationen von der Druckkörperhülle entkoppelt, indem sie auf Gummi-Schichten gelagert wurden. Der gesamte Rumpf wurde zudem an seiner Außenseite mit einer Schicht aus geräuschdämmenden Kacheln verkleidet. PROJEKT 941 ist, wie die meisten U-Boote mit ballistischen Raketen aus der Ära des Kalten Krieges, für das Auftauchen unter arktischem Eis und den Durchbruch durch Eisdecken von bis zu zwei Metern Dicke konstruiert. Der Einsatz unter dem Eis erlaubt einerseits, die Eisdecke als Schutz vor Entdeckung aus der Luft zu nutzen und andererseits kann die Geräuschkulisse der aneinander schrammenden Eisschichten benutzt werden, um das eigene U-Boot vor passiver Sonarortung durch andere U-Boote zu verbergen. Für das Durchbrechen der Eisdecke mussten die Konstrukteure besonders den Turm und den Bug von PROJEKT 941 verstärken, denn das Eis wird beim Auftauchen mit dem Bug voran durchbrochen. Die Position des Brückenturms hinter den Raketensilos und damit hinter der Schiffsmitte machte die Kombination von Tiefenrudern am Turm und am Heck, wie sie bei den kleineren U-Booten des vorangegangenen Projekts 667 YANKEE-KLASSE und auch bei der US-amerikanischen Ohio-Klasse vorkam, für PROJEKT 941 unmöglich, da die U-Boote so kaum auf Änderungen der Ruderstellung reagiert hätten. Um den schweren U-Booten dennoch in kurzer Zeit den Wechsel von einer Tiefe in eine andere zu erlauben, musste man diese Ruder am Bug und am Heck installieren, wie es sonst beim Bau von Jagd-U-Booten gehandhabt wird. Die Nachteile des Fehlens der Ruder am U-Boot-Turm, die eine unterstützende Wirkung entfalten, wenn ein U-Boot in der Schwebe gehalten werden soll (beispielsweise vor einem Raketenstart) und die ebenfalls Störgeräusche reduzieren, da sie weit vom Sonarsystem im Bug entfernt liegen, mussten bei PROJEKT 941 von anderen Systemen ausgeglichen werden. Zudem mussten die Tiefenruder am Bug so konstruiert werden, dass sie eingezogen werden konnten, bevor das U-Boot eine Eisdecke durchbricht oder in einem Hafen manövriert, um so deren Beschädigung zu vermeiden. Neben einer schnelleren Reaktion auf Änderung der Ruderstellung liegt ein Vorteil von Tiefenrudern am Bug in der Verringerung des Widerstandes, da der Turm ohne die Rudermechanik kleiner konstruiert werden kann und sich die erreichbare Geschwindigkeit entsprechend erhöht. Ein weiteres Problem stellte der enorme Tiefgang der U-Boote in aufgetauchtem Zustand dar. Er beläuft sich auf 11 Meter, was für viele militärische Häfen als zu tief erachtet wurde. Aus diesem Grund bauten die Konstrukteure eine Reserve ein, die es erlaubt, beim Einlaufen in Häfen oder flache Gewässer, die U-Boote über die Wasserlinie hinaus durch das Auspumpen von zusätzlichem Ballastwasser anzuheben. Die Energieversorgung von PROJEKT 941 stützt sich auf je einen Reaktorkomplex OK 650B in jedem Druckkörper. Damit verfügt jedes U-Boot über zwei Druckwasserreaktoren innerhalb der Komplexe. Sie sind mit einer vom Batteriestrom unabhängigen Kühlung ausgestattet und besitzen Abschaltautomatiken, die die Steuerstäbe auch dann noch zwischen die Brennelemente des Reaktors schieben können, wenn das U-Boot kieloben liegt. Jeder Reaktor leistet 190 MWth thermische Energie, mit der Dampf erzeugt wird, der zwei GTSA-Turbinen antreibt. Jede Turbine treibt mit 45.000 bis 50.000 PS (33.097 bis 36.775 kW) je eine der beiden Wellen an, die die beiden siebenflügeligen Impeller bewegen. Im Tauchbetrieb können so bis zu 25 Knoten erreicht werden, an der Oberfläche, an der die beiden Impeller nicht komplett unter Wasser liegen, sinkt die Spitzengeschwindigkeit entsprechend auf 12 Knoten. Die beiden Propeller sind als Impeller ausgeführt und so mit einem Gehäuse umschlossen, das sie beim Auftauchen vor Schäden durch Eis schützen soll. Jeder Propeller hat einen Durchmesser von 5,55 Metern. Alternativ zu den beiden Reaktoren stehen zwei Schiffsdieselgeneratoren für die Stromerzeugung zur Verfügung, die je 800 kW leisten. Die U-Boote der Klasse verfügen über Manövrierantriebe mit geringer Leistung, um sich in Häfen oder anderen Umgebungen, in denen sie die Impeller ihres Hauptantriebes nicht benutzen können, zu bewegen. Die beiden Elektromotoren dieser Antriebe können je 190 kW leisten. Sie sind an der Rumpfunterseite an Bug und Heck montiert. PROJEKT 941 unterliegt durch seinen nuklearen Antrieb keinen Reichweitenbeschränkungen. Lediglich die mitgeführten Vorräte an Nahrungsmitteln und Verbrauchsgütern für die Besatzung begrenzen die Einsatzdauer der U-Boote auf geschätzte 120 Tage. Diese theoretische Einsatzdauer bestätigte sich 1984, als TK-208 - "DIMITRIY DONSKOY" 121 Tage ohne Unterbrechung getaucht operierte. Der bisherige Rekord, der vom britischen U-Boot HMS Warspite 1983 mit 111 Tagen ununterbrochener Tauchzeit aufgestellt worden war, wurde damit um zehn Tage überboten. Projekt 941 hat eine Besatzung von 160 Seeleuten, davon sind 52 Offiziere. Sämtliches Personal ist in Kabinen untergebracht, wobei keine Kabine mehr als vier Kojen enthält. Für die zu erwartenden langen Einsatzzeiten befinden sich Ruheräume mit Grünpflanzen, Krafträume mit Fitnessgeräten, ein Solarium und eine Sauna mit Tauchbecken an Bord. Die Hauptbewaffnung von Projekt 941 besteht aus 20 R-39-Interkontinentalraketen, die in separaten Silos paarweise entlang der Längsachse der U-Boote aufgestellt waren. Die Waffe, von der Sowjetunion als R-39 und in internationalen Verträgen als RSM-52 bezeichnet, war an Bord als Teil des D-19-Raketenkomplexes verbaut. Jede Rakete konnte bis zu zehn Mehrfachsprengköpfe 8.300 Kilometer weit tragen und erreichte mit ihrem Startbehälter ein Gewicht von 90 Tonnen. Das Beladen der U-Boote mit den schweren Raketen war ein logistisches Problem, da dafür sowohl ein spezieller Anleger für ein U-Boot dieser Größe als auch ein Kran mit ausreichender Kapazität an einem Ort notwendig sind. Deshalb entschied man sich, auch ein Schiff zu bauen, das die Interkontinentalraketen transportieren und sie an U-Boote des Projekts 941 übergeben konnte. Die "ALEXANDR BRIKIN" mit rund 16.000 Tonnen Verdrängung wurde zu diesem Zweck in Leningrad mit der Projektnummer 11570 gebaut. Sie kann 16 R-39-Raketen transportieren und mit dem bordeigenen 150-Tonnen-Kran an U-Boote übergeben. Die Umrüstung eines einzelnen Projekt-941-U-Bootes auf die RSM-56-Bulawa-Interkontinentalrakete war von der russischen Marine 2005 bekanntgegeben worden. Die Marine hatte dazu zuvor das U-Boot TK-208 - "DIMITRIY DONSKOY" für das Tragen der RSM-56 umgebaut. Die 37 Tonnen schwere Rakete besitzt eine Reichweite von bis zu 10.000 Kilometern und kann bis zu zehn Mehrfachsprengköpfe mit je 150 Kilotonnen Sprengkraft tragen. Die Erprobungen der prestigeträchtigen und kostspieligen Waffe auf PROJEKT 941 waren zwischen den Jahren 2006 und 2010 in der öffentlichen Wahrnehmung durch zahlreiche Fehlschläge gekennzeichnet. Als Reaktion darauf wurde eine leichtere Variante der Bulawa, die Version Bulawa-30, entwickelt. PROJEKT 941 ist mit sechs Torpedorohren mit einem Durchmesser von je 533 mm zur Selbstverteidigung ausgerüstet. Der Torpedoraum befindet sich im vorderen Abteil und verfügt über eine automatische Vorrichtung für beschleunigtes Nachladen. Rund 20 Waffen können für die Rohre mitgeführt werden, neben Torpedos auch Marschflugkörper vom Typ RPK-2 Wijuga oder Minen. Damit sich die Besatzung an der Oberfläche gegen Flugzeuge und Hubschrauber verteidigen kann, werden im Turm acht schultergestützte Flugabwehrraketen vom Typ "Igla" in druckfesten Containern mitgeführt. PROJEKT 941 ist mit einem Sonarsystem vom Typ MGK-501 "Skat-KS" ausgerüstet. Die Hauptphalanx dieses Systems ist eine zylindrische Struktur, die unterhalb der Torpedorohre in der Bugspitze untergebracht ist. Das System kann aktiv oder passiv betrieben werden, um das umgebende Meer nach Kontakten abzusuchen. Das Skat-System wurde ab 1978, als erstes Sonarsystem das sich auf Computertechnologie zur Datenverarbeitung stützt, in U-Boote der Sowjetunion eingebaut. Es kann bis zu zwölf Kontakte gleichzeitig verfolgen. Neben PROJEKT 941 wird das "Skat-KS" auch auf PROJEKT 949 verwendet. Subsysteme des Sonarsystems sind das MG-519-"Arfa"-Hochfrequenzsonar, das im Nahbereich Minen oder Hindernisse aufspüren kann, ein MG-518-Tiefenmesser und ein Kanal für Akustische Unterwassertelefonie. Berichten zufolge erhielten die beiden letzten U-Boote der Klasse, TK-17 - "ARKHANGELSK" und TK-20 - "SEVERSTAL", während ihres Baus als Ergänzung des "Skat-KS" zusätzlich seitlich ein passives Schleppsonar vom Typ "Pelamida" (NATO: Shark Tail), das an der Steuerbordseite im Rumpf montiert ist. Nach ihrem langwierigen Umbau, der sich bis 2002 hinzog, trägt das U-Boot TK-208 - "DIMITRIY DONSKOY" als einziges des Projekts 941 das digitale MGK-540-"Skat-3"-Sonarsystem. Innerhalb des Turmes von PROJEKT 941 befinden sich ausfahrbare Masten, die weitere Sensoren und Beobachtungsperiskope tragen, die sich wie folgt zusammensetzen: Radar – MRKP-58 "Radian" (NATO-Bezeichnung: "Snoop Pair") zur Ortung von Luft- und Überwasserkontakten, alternativ das Modell MRKP-59 "Radian-U" (NATO-Bezeichnung: "Snoop Half"), ESM-System MRP-21A "Saliw-P" zur Erkennung und Ortung fremder Radarsignale. Beobachtungsperiskop "Signal-3" oder "Kutum" Kommandantenperiskop "Schwan-21" Weitere ausfahrbare Masten im Turmaufbau tragen Antennen des Kommunikations- und Navigationssystems: Sender- und Empfängerantennen des Kommunikationssystems "Molnija-MS", Empfänger "Sintes" für die Satellitennavigation des "Tobol-941"-Navigationssystems. Zusätzlich befindet sich in der Mitte des Turms ein ausfahrbarer optischer Sensor "Salut". Jedes U-Boot verfügt auf der Rumpfoberseite unmittelbar hinter dem Turm über zwei Luken, unter denen sich Schleppantennen des Typs "Parawan" verbergen, die im Tauchbetrieb ausgesetzt werden können, um Langreichweitenkommunikation auf extrem niedriger Frequenz zu ermöglichen.
AUSSER DIENST GESTELLT IM JAHR: 2005.
Die "TK-12" wurde am 19. April 1980 in Sewerodwinsk auf Kiel gelegt und lief am 17. Dezember 1983 vom Stapel. Im folgenden Jahr wurde das U-Boot ausgerüstet und erprobt, bevor es am 26. Dezember 1984 in den Dienst der Nordflotte gestellt wurde. Im Herbst 1987 durchbrach sie die Eisdecke am Nordpol und startete im Rahmen einer Übung zwei R-39-Interkontinentalraketen, von denen jedoch eine vorzeitig explodierte. 1991 bis 1992 wurde sie zur Überholung eingedockt. Sie führte im Anschluss mehrere Patrouillen durch, wurde aber 1996 in die Reserve versetzt. Im November 2001 erhielt sie den Ehrennamen "SIMBIRSK", 2005 wurde ihre Verschrottung im Zuge internationaler Verträge beschlossen. Das U-Boot wurde am 21. November 2006 zur Zerlegung eingedockt und verschrottet. Die Seekriegsflotte übernahm das neue Schiff am 26. Dezember 1984 und am 15. Januar 1985 wurde "TK-12" in die neu aufgestellte 18. Division der 1. Flottille der Nordflotte in der Nerpitschja-Bucht bei Sapadnaja Litsa eingegliedert. Es folgten Abschreckungspatrouillen in der Barentssee und im Nordmeer. Am 24. Dezember 1986 verfing sich "TK-12" mit einer Schraube im Schleppsonar von HMS Splendid (S106) der Royal Navy. Zwar konnte sich "TK-12" vom wesentlich kleineren britischen U-Boot losreißen, musste jedoch mit dessen Schleppsonar in der Schraube ablaufen. Es gibt Gerüchte, dass die Überreste des britischen Sonar untersucht und zur Verbesserung russischer Systeme verwendet wurde. Bis 1991 führte "TK-12" weiter regelmäßige Patrouillen durch. Vom 16. September 1991 bis zum 20. Januar 1992 durchlief "TK-12" die Instandsetzung in der Werft Swjosdotschka. Am 3. Juni 1992 übernahm die Seekriegsflotte das Schiff in praktisch neuem Zustand und teilte es wieder seiner Einheit in der Nerpitschja-Bucht bei Sapadnaja Litsa zu. Weitere Abschreckungspatrouillen folgten. Auf Grund der Abrüstungsbestrebungen sowie raschen Finanzkürzungen wurde "TK-12" schon 1996 aus dem Kampfbestand der Seekriegsflotte ausgegliedert und stillgelegt. Dennoch bekam das Schiff im November 2001 den Namen "SIMBIRSK". 2005 wurde TK-12 - "SIMBIRSK" schließlich nach Sewerodwinsk verlegt, wo 2006 in der Werft Swjosdotschka die Verschrottung begann.
Die "TK-13" wurde am 23. Februar 1982 in Sewerodwinsk auf Kiel gelegt und lief am 30. April 1985 vom Stapel. Im Februar 1986 wurde das U-Boot der 18. Division der Nordflotte zugeteilt. Es führte in den nächsten Jahren mehrere Patrouillen durch und wurde 1987 vom Generalsekretär der KPdSU Michael Gorbatschow besucht. Nach weiteren Einsätzen wurde es 1997 außer Dienst gestellt. 2009 wurde das U-Boot abgewrackt. Die Seekriegsflotte übernahm das neue Schiff am 26. Dezember 1985 und am 15. Februar 1986 wurde "TK-13" in die neu aufgestellte 18. Division der 1. Flottille der Nordflotte in der Nerpitschja-Bucht bei Sapadnaja Liza eingegliedert. Es folgten Abschreckungspatrouillen in der Barentssee und im Nordmeer. Den Zusammenbruch der UdSSR überstand "TK-13" zunächst. Nach dem Zusammenbruch der UdSSR verbrachte "TK-13" die meiste Dienstzeit an der Pier. Es folgten vereinzelte Übungs- und Ausbildungsfahrten. Aufgrund der Abrüstungsbestrebungen sowie raschen Finanzkürzungen wurde "TK-13" 1997 aus dem Kampfbestand der Seekriegsflotte ausgegliedert und stillgelegt. Das U-Boot wurde 2009 endgültig verschrottet.
Die "TK-17" wurde am 9. August 1983 in Sewerodwinsk auf Kiel gelegt und lief am 12. September 1986 vom Stapel. Während ihres Dienstes in der Nordflotte wurde sie am 27. September 1991 beschädigt, als während einer Ausbildungsfahrt im Weißen Meer die Antriebssektion einer R-39-Rakete in ihrem Silo explodierte. Nach Reparaturen nahm sie ihren Dienst wieder auf. 2002 wurde sie zur Überholung eingedockt und am 18. November auf den Namen "ARKHANGELSK" getauft. Nach weiteren Einsätzen sollte sie für den moderneren Raketenkomplex RSM-52 umgebaut werden, jedoch verzögerte sich diese Maßnahme und ist bis heute nicht umgesetzt. Vertreter der Marine und der Firma Severstal befürworten die Umrüstung, während andere die Verschrottung des U-Bootes für die beste Lösung halten. TK-17 - "ARKHANGELSK" verbleibt damit im Dienst der Flotte, obwohl ihre volle Einsatzfähigkeit als Folge der fehlenden Raketenbewaffnung nicht gegeben ist und die Besatzung abgezogen wurde. Am 25. Mai 2013 wurde berichtet, dass nach inoffiziellen Angaben noch im Jahr 2013 TK-17 - "ARKHANGELSK" so wie ihr Schwesterschiff ausgemustert und bis 2018, spätestens 2020, verschrottet werden soll. Nach dem Umbruch führte TK-17 - "ARKHANGELSK" auch weiterhin Patrouillenfahrten durch. 1994 wurde TK-17 - "ARKHANGELSK" beschädigt, als sich beim Verladen von Torpedos ein Torpedo vom Kran löste und auf dem Deck aufschlug. Das dadurch verursachte Feuer beschädigte das Schiff leicht. Von August 2001 bis zum 9. November 2002 durchlief TK-17 - "ARKHANGELSK" ihre Hauptinstandsetzung in der Werft Swjosdotschka. Im Februar 2004 besuchte Präsident Wladimir Putin TK-17 - "ARKHANGELSK" und besichtigte das Kampfschiff. Dabei führte er auch ein Gespräch mit Offizieren und ließ sich über Bedingungen informieren, unter denen sie ihren Dienst ableisten. Das Gespräch wurde bei einem Abendessen des Präsidenten mit den Offizieren fortgesetzt. An Bord der "ARKHANGELSK" hielt Wladimir Putin außerdem eine Beratung ab, an der Verteidigungsminister Sergej Iwanow, der Chef der Seekriegsflotte, Wladimir Kurojedow, und der Chef der operativen Hauptverwaltung des Generalstabs, Alexander Rukschin, teilnahmen. Von Bord der "ARKHANGELSK", wollte Putin den Start von zwei RSM-54-Raketen von der nicht weit entfernten K-407 - "NOVOMOSSKOVSK" verfolgen. Zunächst fand ein in den staatlichen Zeitungen angekündigter Raketenstart von dem Atom-U-Boot K-407 - "NOVOMOSSKOVSK" nicht statt. Zwei Raketen sollten von dort aus abgeschossen werden und ein Ziel auf der Halbinsel Kamtschatka treffen, wie Nachrichtenagenturen berichteten. Aus noch ungeklärten Gründen habe das Sicherheitssystem jedoch den Start von einer Rakete verhindert, sagte ein Regierungsvertreter. Der Online-Dienst gazeta.ru berichtete dagegen, die Rakete sei kurz nach ihrem Start wegen eines Triebwerkschadens auseinandergebrochen. Im Laufe des Jahres 2005 verschoss TK-17 - "ARKHANGELSK" ihre letzten 10 RSM-52 ins Weltall, wo sie sich selbst zerstörten. Derzeit ist das Unterseeboot der Reserve zugeordnet und liegt im Stützpunkt in Sewerodwinsk. Einige Quellen sprechen von einer möglichen bevorstehenden Umrüstung auf neuartige Marschflugkörper bzw. Seezielflugkörper.
Die "TK-20" wurde am 27. August 1985 Sewerodwinsk auf Kiel gelegt und lief am 11. April 1989 vom Stapel. Anschließend wurde sie nach Erprobungen der Nordflotte zugewiesen. Sie führte zahlreiche Patrouillen durch und startete am 25. August 1995 eine Interkontinentalrakete vom Nordpol aus in Richtung eines Testgeländes. Am 31. Mai 2000 wurde ein Vertrag zwischen dem Verteidigungsministerium und der Firmenleitung des Konzerns Severstal unterzeichnet, wonach letzterer das Patronat über das U-Boot übernimmt, das im Gegenzug den Firmennamen als Schiffsnamen trägt. An der Basis der Turmfront von TK-20 - "SEVERSTAL" ist zudem das Logo des Unternehmens – ein stilisierter Gussbehälter, aus dem Stahl fließt – angebracht. Wie ihr Schwesterboot TK-17 - "ARKHANGELSK" trägt sie derzeit keine Raketenbewaffnung. Am 25. 2013 wurde berichtet, dass nach inoffiziellen Angaben noch im Jahr 2013 TK-20 - "SEVERSTAL" so wie ihr Schwesterschiff ausgemustert und bis 2018, spätestens 2020, verschrottet werden soll. Im November 1996 fuhr "TK-20" eine Patrouille zum Nordpol und feuerte von dort eine Rakete RSM-52 ab. Am 24. Juli 1997 nahm "TK-20" an der Flottenparade in Seweromorsk teil. Es folgten vereinzelte Patrouillenfahrten in der Barentssee. Im Juni 2001 durfte erstmals ein Fernsehteam an einer Patrouillenfahrt der TK-20 - "SEVERSTAL" teilnehmen. Die Dokumentation wurde vom ZDF unter dem Titel Auf unsichtbarer Mission - unterwegs mit dem größten U-Boot der Welt ausgestrahlt. Im Verlauf dieser Fahrt wurde eine Rakete RSM-50 abgeschossen. Im Juli 2001 begann bei Sewmasch in Sewerodwinsk die Instandsetzung, welche im Dezember 2002 abgeschlossen war. Im Laufe des Jahres 2003 verschoss TK-20 - "SEVERSTAL" ihre letzten 10 RSM-52 ins Weltall, wo sie sich selbst zerstörten. Derzeit ist das Unterseeboot der Reserve zugeordnet und liegt im Stützpunkt in Sewerodwinsk. Einige Quellen sprechen von einer möglichen bevorstehenden Umrüstung auf neuartige Marschflugkörper bzw. Seezielflugkörper.
Das U-Boot wurde am 22. April 1978 in Sewerodwinsk auf Kiel gelegt und lief am 23. September 1982 vom Stapel. Nach seiner Indienststellung am 28. Dezember 1983 wurde es der Nordflotte zugeteilt. Nach mehreren Einsätzen wurde es am 28. März 1995 außer Dienst gestellt. Mit internationaler Unterstützung wurde 1999 die Verschrottung von "TK-202" vereinbart und das U-Boot im Jahr 2005 abgewrackt. Die versiegelte Reaktorabteilung wurde in eine Dauerlagereinrichtung der Marine geschleppt. Durch den Zusammenbruch der UdSSR verzögerte sich die Instandsetzung, konnte jedoch in Bezug auf die Arbeiten planmäßig abgeschlossen werden. Am 1. Oktober 1994 übernahm die Seekriegsflotte das Schiff in praktisch neuem Zustand und teilte es wieder seiner Einheit in der Nerpitschja-Bucht bei Sapadnaja Litsa zu. Es folgte eine Patrouillenfahrt. Auf Grund der Abrüstungsbestrebungen sowie rascher Finanzkürzungen wurde "TK-202" schon am 28. März 1995 aus dem Kampfbestand der Seekriegsflotte ausgegliedert und stillgelegt. Am 2. Februar 1999 traf "TK-202" in Sewerodwinsk ein, wo die Brennelemente aus den Reaktoren entfernt wurden. Ab 2003 begann die Verschrottung.
AUSSER DIENST GESTELLT IM JAHR: 2023.
Die "TK-208" wurde am 30. Juni 1976 auf Werft 402 in Sewerodwinsk auf Kiel gelegt und lief am 27. September 1980 vom Stapel. Nach umfangreichen Erprobungen wurde es am 29. Dezember 1981 in Dienst gestellt und im folgenden Jahr der Nordflotte zugeteilt. Das U-Boot führte vom Dezember 1983 bis zum April 1984 eine 121-tägige ununterbrochene Tauchfahrt durch. Das U-Boot selbst wurde – gemäß den Gepflogenheiten in der sowjetischen und russischen Marine – für die Leistung ausgezeichnet, der Kommandant zum Held der Sowjetunion ernannt. "TK-208" wurde 1989 in die Werft berufen, um auf den neuen Raketentyp RSM-52 umgerüstet zu werden. Als Folge von Finanzierungslücken wurde der Umbau unterbrochen und das U-Boot erst 1996 zur Fortsetzung der Arbeiten bei Sewmasch eingedockt. Am 7. Oktober 2000 erhielt sie auf Anregung der Verwaltung von Tula den Ehrennamen "DIMITRIY DONSKOY". Am 26. Juni 2002 war der Umbau abgeschlossen und TK-208 - "DIMITRIY DONSKOY" gehörte damit zum Projekt 941-UM. Es führte bis 2010 zahlreiche Teststarts der neuen Rakete durch und befindet sich noch immer im Dienst der Nordflotte. Am 20. September 1989 wurde "TK-208" in der Bauhalle der Werft Sewmasch aufgelegt, um die Umrüstung auf den neuen R-39UTTKh Grom (RSM-52W Bark/3M91) (NATO-Codename: SS-NX-28) zu erfahren. "TK-208" konnte auf Grund ihrer Größe nur in dieser Bauhalle umgerüstet werden, da die Werft Swjosdotschka zu klein war. 1991 bekam das Projekt die Bezeichnung 941UM. Den Zusammenbruch der UdSSR verschlief das Schiff also. Gleichzeitig begann man mit der Entwicklung eines strategischen U-Kreuzer der Vierten Generation, welcher mit neuen Raketen bewaffnet werden sollte. Der Entwicklungsweg der Rakete für die Atom-U-Boote des Projektes 955 BOREI-KLASSE verzögerte sich. Für das Projekt 955 BOREI-KLASSE, dessen erstes Schiff 1996 unter dem Namen "YURI DOLGORUKIY" auf Kiel gelegt wurde und am 15. April 2007 vom Stapel lief, war zunächst die Rakete D-19M Bark bestimmt, an der im Staatliches Raketenzentrum Makejew in Miass gearbeitet wurde. Die dortigen Konstrukteure konnten aber die vorgeschriebenen Abmessungen für die Rakete nicht einhalten (deshalb musste auch das Atom-U-Boot selbst umgebaut werden). Bei den Tests dieser Rakete wurden auch andere Mängel festgestellt. Als die Rakete schließlich 1998 zu 80 Prozent fertig war, musste das Projekt geschlossen werden. Aus Geldmangel war auch die Umrüstung der TK-208 auf den neuen Komplex schon 1996 eingestellt worden und das Schiff lag ungenutzt in der Bauhalle. Nach dem Fehlschlag mit der Rakete RSM-52W Bark ging der Auftrag an das Moskauer Institut für Wärmetechnik (MITT), das den bodengestützten Raketenkomplex RS-12M2 Topol-M entwickelt hatte. Die seegestützte Rakete des Instituts bekam die Bezeichnung RSM-56 Bulawa (SS-N-30). Die Arbeiten an der halb umgerüsteten TK-208 begannen von vorn. Zuerst mussten die für die ursprünglich geplante Rakete RSM-52W Bark bestimmten Systeme wieder ausgebaut und die für die RSM-56 Bulawa bestimmten Vorrichtungen eingebaut werden. Im Laufe des Jahres 2002 bekam TK-208 den Namen "DIMITRIY DONSKOY" und wurde am 26. Juni 2002 wieder aus der Bauhalle gezogen. Das geschah wohl so plötzlich, dass in den Medien vom Stapellauf des größten U-Bootes der Welt berichtet wurde und die "DIMITRIY DONSKOY" somit irrtümlich für kurze Zeit als neues Baumuster angesehen wurde. Da die Umrüstung der TK-208 "DIMITRIY DONSKOY" noch zu Zeiten der ehemaligen UdSSR begonnen worden war, kamen damals solche Meldungen auf Grund der Geheimhaltung nie in die Presse. TK-208 "DIMITRIY DONSKOY" war also praktisch vergessen worden und bis zum Zeitpunkt der Meldung hatte sich niemand dafür interessiert. Der erste Teststart einer SLBM des Typs Bulawa fand am 27. September 2005 statt. Seitdem absolvierte das Atom-U-Boot bis heute mehrere Testreihen. Technische Daten: Länge: 172 m, Breite: 23,3 Meter, Tiefgang: 11,3–12,5 Meter, Höhe (Kiel-Turmkante): ca. 28 Meter, Wasserverdrängung: 21.600 Tonnen (aufgetaucht) / 26.500 Tonnen (getaucht), Antrieb, 2 × OK-650B-Druckwasserreaktoren, 190 MW (thermisch), 2 × Dampfturbinen GT3A mit je 49.000 PS, 4 × E-Generatoren mit je 3200 kW, 2 × Dieselgeneratoren vom Typ DG-750, 2 × Antriebsdiesel mit je 260 PS für Schleichfahrt, Höchstgeschwindigkeit: 14 Knoten (aufgetaucht)/27 Knoten (getaucht), Bewaffnung, 20 × Interkontinentalraketen RSM-52 (NATO: SS-N-20) im Raketenkomplex D-19 oder Bulawa-M/30/47, 6 × Torpedorohre Kaliber 533 mm (Typ 53-65K, SET-65, SAET-60M, UGST), 8–10 × Luftabwehrflugkörper (schultergestützt) Typ Igla,Flugkörper:, SS-N-15 (abgefeuert aus Torpedorohren Kaliber 533 mm), Schiffssysteme:, Sonar: Skat, Radar:, Albatros, EloKa: Nakat-M, Funkanlage: Molnija, Satelliten-Navigationssystem: Simfonia, Satelliten-Navigationsanlage (Tobo Responder): Kremnij-2, Satelliten-Kommunikationsanlage: Tsunam, Tauchtiefe: ca. 450 m maximal, Besatzung: 150–180 (davon 50 Offiziere und 80 Unteroffiziere), Seeausdauer, 120 Tage (Frieden), 260 Tage (Verteidigungsfall).
