"K-123" - Fernmeldeaufklärung der Bundesmarine, Marinefernmeldesektor 73

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"K-123"

Das U-Boot wurde am 29. Dezember 1967 in Sewerodwinsk auf Kiel gelegt und gehörte zum Projekt 705K. Nach Verzögerungen, die durch die Untersuchung des Unfalls auf "K-64" entstanden, lief "K-123" am 9. April 1976 von Stapel. Nach der Abschlussüberprüfung wurde es am 12. Dezember 1977 in Dienst gestellt. Am 15. März 1982 fiel einer der Dampfgeneratoren aus, die das Kühlmittel des Reaktors in flüssigem Zustand hielten. Die Reparaturbemühungen scheiterten und am 18. März versagten die Generatoren auf hoher See, so dass die zur Kühlung benutzte Blei-Wismutlegierung sich verfestigte und den gesamten Reaktor unbrauchbar machte. Das U-Boot musste eingeschleppt werden. Es wurde aufgelegt und nach einer Dekontaminationsphase von einem Jahr im Dezember 1983 mit einem neuen Reaktorabteil versehen und im November 1989 erneut zu Wasser gelassen. Am 31. Juli 1996 wurde es außer Dienst gestellt. Aus dem Reaktor wurden 2006 die Brennstäbe entfernt und das U-Boot abgewrackt. Das Reaktorabteil wurde versiegelt und zur Zwischenlagerung in die Sajda-Bucht geschleppt.

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