K-496 - "BORISOGLEBSK" - Fernmeldeaufklärung der Bundesmarine, Marinefernmeldesektor 73

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K-496 - "BORISOGLEBSK"

Das U-Boot wurde am 23. September 1975 in Sewerodwinsk auf Kiel gelegt und lief am 13. August 1977 vom Stapel. Es kam in den Jahren nach der Indienststellung zu mehreren Defekten an den Dampfgeneratoren des Antriebssystems, so dass sie 1983 schließlich gegen modernere Generatoren ausgetauscht werden mussten. Das U-Boot leistete seinen Dienst in der Nordflotte und war auf der Marinebasis Gadschijewo stationiert. Am 11. Januar 1999 erhielt es den Namen "BORISOGLEBSK". Am 21. Januar 2005 startete K-496 "BORISOGLEBSK" als Teil des Projekts Demonstrator eine umgebaute Rakete mit dem Cosmos-1-Satelliten, der Raketenmotor setzte jedoch anderthalb Minuten nach dem Start aus und die R-29R stürzte ins Meer. Am 7. Oktober 2005 führte sie einen erfolgreichen Raketenstart im Zuge des Demonstrator-D2-R-Projekts durch. Vorgesehene Reparaturarbeiten konnten wegen fehlender Finanzierung nicht durchgeführt werden und das U-Boot wurde 2008 außer Dienst gestellt. Aus K-496 "BORISOGLEBSK" wurden, mit Unterstützung Kanadas und der USA, im Jahr 2010 die Reaktoren entfernt und das U-Boot auf der Werft „Stern“ verschrottet.
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