K-44 - "RYAZAN" - Fernmeldeaufklärung der Bundesmarine, Marinefernmeldesektor 73

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K-44 - "RYAZAN"

K-44 wurde am 31. Januar 1980 in Sewerodwinsk auf Kiel gelegt und lief am 19. Januar 1982 vom Stapel. Es gehörte zur Nordflotte und führte mehrere Einsätze durch. 1984 wurde seine Schleppsonarantenne wegen eines Konstruktionsfehlers von der Schraube des U-Bootes beschädigt. Am 7. Juni 1995 diente das U-Boot als Basis für einen Versuch der DARA, bei dem eine zivile Version der R-29R-Rakete mit der Bezeichnung „Welle“ 1.270 Kilometer Höhe erreichte, bevor ein Nutzlastbehälter mit einem Fallschirm zu Boden ging. Im Dezember 1995 wurde die Mechanik zum Bewegen der Antennen auf dem Turm des U-Bootes beschädigt, als diese beim Durchbrechen der Eisdecke nicht vorschriftsmäßig gesichert waren. Am 10. Januar 1998 erhielt das U-Boot den Ehrennamen "RYAZAN" und startete am 12. Juli 2002 eine weitere „Welle“-Rakete im Rahmen eines Forschungsprojekts, die jedoch ihr Ziel nicht erreichte. 2008 wurde ein Start einer R-29R im Rahmen einer militärischen Übung durchgeführt.
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