K-239 - "KARP" - Fernmeldeaufklärung der Bundesmarine, Marinefernmeldesektor 73

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K-239 "KARP"

Am 25. Juli 1977 wurde die "B-239" erste Einheit des Projektes 945 in die Flottenliste der Seekriegsflotte aufgenommen und das Kommando wurde E.W. Gurbew übertragen. Am 20. Juli 1979 verschweißten Schiffbauer in den Bauhallen von Krasnoje Sormowo in Gorki die ersten Sektionen zur Kiellegung der "B-239". Der Zusammenbau des ersten Rumpfes dauerte wegen der enormen Kosten fast vier Jahre, bis am 29. Juli 1982 mit dem Herausrollen aus der Bauhalle der Stapellauf vollzogen wurde. Zur Endausrüstung und Erprobung wurde "B-239" auf Lastkähnen die Wolga hinauf nach Sewerodwinsk gebracht, wo sie schließlich im Weißen Meer die Seeerprobung durchlief. Am 29. Juni 1984 wurde "B-239" schließlich in den Dienst der Seekriegsflotte gestellt und der Nordflotte übergeben. 1992 wurde das U-Boot in "K-239" umklassifiziert und erhielt im 6. April 1993 schließlich den Namen "KARP". Von Juli bis Dezember 1994 wurden in der Werft Swjosdotschka in Sewerodwinsk unter anderem Waffensysteme und Sensoren modernisiert. Am 30. Mai 1998 wurde K-239 "KARP" im Zuge der ersten Hauptinstandsetzung in Sewerodwinsk aufgelegt. Im Zuge zunehmenden Geldmangels der russischen Streitkräfte und den enormen Kosten wurde das U-Boot konserviert und aufgelegt. Bis 2017 soll K-239 "KARP" modernisiert und wieder in aktiven Dienst gestellt werden.

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