"K-56" - Fernmeldeaufklärung der Bundesmarine, Marinefernmeldesektor 73

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"K-56"

Das U-Boot wurde am 30. Mai 1964 in Komsomolsk am Amur auf Kiel gelegt und lief am 10. August 1965 vom Stapel. Sie führte in der Folgezeit mehrere Patrouillen und Übungen im Pazifik durch. Am 14. Juni 1973 wurde "K-56" auf Höhe von Abteilung II vom sowjetischen Forschungsschiff "Akademik Berg" gerammt. Der Rammstoß zerstörte die äußere Hülle und riss den Druckkörper auf. Dabei starben 27 Besatzungsmitglieder. Der Kommandant entschied, das U-Boot auf den nahen Strand zu setzen, um sein Sinken zu verhindern. Das U-Boot konnte nur mit Hilfe von Pontons über Wasser gehalten und freigeschleppt werden. Es wurde so nach Bolschoi Kamen gebracht und dort repariert. 1977 war es zurück im Dienst. 1986 wurde es zum Projekt 675MK modernisiert. 1997 wurde "K-56" außer Dienst gestellt und 2007 zur Verschrottung in die Werft „Stern“ geschleppt.


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