"K-313" - Fernmeldeaufklärung der Bundesmarine, Marinefernmeldesektor 73

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"K-313"

Sie wurde am 14. Juli 1966 in Gorki auf Kiel gelegt. Nach dem Stapellauf 1969 wurde sie nach Sewerodwinsk zur Endausrüstung verlegt und am 16. Dezember 1969 in Dienst gestellt. Am 7. März 1993 wurde sie aus der Flottenliste gestrichen und zum Abwracken vorgesehen. Während das verlassene U-Boot am Pier auf seine Verschrottung wartete, kam es nach dem Abschmelzen der Wintereisdecke am 29. Mai 1997 zu einem Wassereinbruch und das U-Boot sank in eine Tiefe von etwa 20 Metern. Am 5. Oktober wurde es schließlich nach mehreren Fehlversuchen gehoben, riss sich aber am nächsten Tag in einem Sturm von den Pontons los, die es über Wasser hielten, und sank wieder auf Grund. Am 10. Oktober wurde es erneut gehoben, stieg aber unkontrolliert auf, kam in Schräglage und sank nach wenigen Minuten erneut. Nachdem es am 13. Oktober 1997 ein weiteres Mal gehoben worden war, schleppte man das Wrack sofort in seichtes Wasser und entfernte die Brennstäbe aus dem Reaktor.

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