"K-31" - Fernmeldeaufklärung der Bundesmarine, Marinefernmeldesektor 73

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"K-31"

"K-31" wurde am 11. Januar 1964 in Komsomolsk am Amur auf Kiel gelegt und lief am 8. September 1964 vom Stapel. 1978 erhielt das U-Boot die taktische Nummer "K-431". Am 10. August 1985 war das U-Boot in der Chasma-Bucht, 55 km von der Stadt Wladiwostok entfernt, in einer Marineeinrichtung verankert, um dort neue Brennstäbe für seine Reaktoren zu erhalten. Durch einen Fehler beim Lösen und Anheben des oberen Verschlusses eines Reaktors kam es zu einer spontanen Kettenreaktion. Die Reaktorabdeckung wurde abgesprengt und riss den Druckkörper des U-Bootes auf, sodass Wasser in den U-Bootskörper drang und "K-431" neben der Pier auf den Grund sank. Zehn Besatzungsmitglieder wurden getötet. Beim Unfall und den folgenden Bergungsarbeiten wurden sieben Personen stark verstrahlt, bei 39 weiteren wurden körperliche Reaktionen auf die freigesetzte Strahlung festgestellt. Das Reaktorabteil wurde anschließend mit Zement gefüllt und "K-431" in eine Langzeitlagereinrichtung geschleppt. 2010 wurde das U-Boot in die Werft „Stern“ in Bolschoi Kamen verlegt und seine Verschrottung begann.

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