"B-33" - Fernmeldeaufklärung der Bundesmarine, Marinefernmeldesektor 73

Direkt zum Seiteninhalt
"B-33"

"B-33" wurde am 3. Februar 1961 in Leningrad auf Kiel gelegt und lief bereits am 27. April des Jahres vom Stapel. 1962 wurde es der Pazifikflotte zugewiesen. Am 18. Februar 1987 kam es während einer Tauchfahrt auf Sehrohrtiefe zu einem Kabelbrand in einer Schalttafel in der zweiten Abteilung. Das Feuer griff auf brennbare Verkleidungen aus Holz über und Löschbemühungen blieben erfolglos, so dass Abteilung zwei evakuiert wurde. Das Feuer brannte über eine Stunde und der Kommandant ließ schließlich den Torpedoraum (Abt. 1) fluten, um eine Explosion der dort gelagerten Waffen zu verhindern. Fünf Seeleute starben, weitere 15 erlitten Rauchvergiftungen. Das U-Boot wurde repariert; 1991 kam es zu einem weiteren Unfall, als ein Matrose den inneren Verschluss eines Torpedorohrs öffnete, obwohl das Rohr zum Meer hin geöffnet war. "B-33" wurde geflutet und sank im Hafenbecken. Nachdem das U-Boot gehoben worden war, entschied man sich für seine Verschrottung.

Zurück zum Seiteninhalt